Angesichts der anhaltend hohen Spritpreise plädiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dafür, den Preis des Deutschlandtickets wieder auf höchstens 49 Euro zu reduzieren. Eine solche Maßnahme würde nicht nur Millionen Haushalte finanziell entlasten, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern, das Klima schonen und die Wirtschaft stärken.
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, betont, dass die aktuellen Spritkosten vielen Menschen deutlich zeigen, wie kostspielig die Abhängigkeit vom Auto mit Verbrennungsmotor ist. Wer täglich auf Mobilität angewiesen sei, benötige eine zuverlässige und erschwingliche Alternative. Das Deutschlandticket sei genau dafür konzipiert worden. Die Erhöhung auf 63 Euro sei jedoch ein Rückschritt und gefährde den Erfolg des Modells. Statt über Subventionen für Sprit zu diskutieren, sollten Bund und Länder den Preis des Deutschlandtickets dauerhaft auf maximal 49 Euro festlegen. Zudem seien weitere Ermäßigungen für Kinder, Jugendliche, Auszubildende, Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner notwendig, für die das Ticket nicht mehr als 29 Euro kosten solle.
Resch argumentiert, dass öffentliche Gelder nicht in die Förderung fossiler Kraftstoffe fließen dürften, sondern in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert werden müssten. Ein attraktiver, bezahlbarer und gut funktionierender Nahverkehr entlaste nicht nur private Haushalte, sondern schütze auch Klima und Gesundheit. Gleichzeitig könnten so volkswirtschaftliche Kosten durch Staus, Luftverschmutzung und Klimafolgen in Milliardenhöhe eingespart werden. Bund und Länder seien gefordert, Bus und Bahn endlich zu einer echten Alternative zum Auto auszubauen.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Deutsche Umwelthilfe e.V./Veröffentlicht am 10.03.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.